Средневековый климатический оптимум: различия между версиями

Andere Theorien verweisen auf periodische Schwankungen (ca. 1.000&thinsp;-&thinsp;2.000 Jahre) des [[Nordatlantikstrom]]s als Ursache. Durch Verdunstung von 0,25&thinsp;×&thinsp;10<sup>6</sup>&thinsp;m³/s Wasser, welches in den Pazifik verfrachtet wird, steigt der [[Salzgehalt]] des Atlantiks an. Die Zirkulation des globalen Förderbandes soll ca. alle 1.500&nbsp;Jahre stark ansteigen, um den Salzgehalt auszugleichen. Dies sei mit Temperaturschwankungen des Meerwassers in der Größenordnung von 4 bis 5&thinsp;[[Kelvin|K]] verbunden, wodurch sich auch die Temperaturen an Land ändern könnten.<ref>{{Literatur|Autor=[[Wallace S. Broecker]]|Titel=[http://mensch.org/5223_2007/archive/Science2001Broecker.pdf Was the Medieval Warm Period Global?] (PDF 462 KB)|Sammelwerk=[[Science]]|Band=Vol.&thinsp;291|Nummer=5508|Tag=23.|Monat=Februar|Jahr=2001|Seiten=1.497&thinsp;–&thinsp;1.499|DOI= 10.1126/science.291.5508.1497}}</ref>
 
== Температура по сравнению с современной ==
== Temperaturen im Vergleich zu heute ==
[[DateiФайл:Temperature Reconstructions 0-2006 AD.png|thumb|300px|Rekonstruierter Temperaturverlauf der letzten 2.000 Jahre nach verschiedenen Quellen. Im Vergleich dazu auch die direkt gemessenen Temperaturen bis einschließlich 2004.]]
 
[[:de:Proxy (Klimaforschung)|Proxydaten]] für bestimmte Regionen — z.&thinsp;B. Teile Grönlands — lassen darauf schließen, dass manche Gebiete zumindest zeitweise wärmer waren als heute.<ref>{{Literatur|Autor=D. Dahl-Jensen, K. Mosegaard, N. Gundestrup, G. D. Clow, S. J. Johnsen, A. W. Hansen, N. Balling|Titel=[http://courses.washington.edu/pcc589/2009/readings/Dahl_Jensen.pdf Past Temperatures Directly from the Greenland Ice Sheet] (PDF 617 KB)|Sammelwerk=Science|Band=Vol.&thinsp;282|Nummer=5387|Tag=9.|Monat=Oktober|Jahr=1998|Seiten=268&thinsp;–&thinsp;271|DOI=10.1126/science.282.5387.268|Online=}}</ref> Bradley et al. untersuchten die Belege und resumierten, dass die Temperaturen in den Jahren zwischen 1100 bis 1200 bei globaler Betrachtung höher lagen als in den anschließenden Jahrhunderten, aber nicht höher als im späten 20. Jahrhundert.<ref>Raymond S. Bradley, Malcolm K. Hughes und Henry F. Diaz: Climate in Medievel Time [http://www.sciencemag.org/content/302/5644/404.short Science 17 October 2003: Vol. 302 no. 5644 pp. 404—405 DOI: 10.1126/science.1090372]</ref>
 
Im Vergleich zu heute wird die damalige Situation vom IPCC wie folgt beschrieben:
 
{{Zitat-enquote|Text=''The evidence currently available indicates that NH mean temperatures during medieval times (950-1100) were indeed warm in a 2-kyr context and even warmer in relation to the less sparse but still limited evidence of widespread average cool conditions in the 17th century (…). However, the evidence is not sufficient to support a conclusion that hemispheric mean temperatures were as warm, or the extent of warm regions as expansive, as those in the 20th century as a whole, during any period in medieval times (…).''|Autor=[[Intergovernmental Panel on Climate Change|IPCC]]|lang=en|Übersetzung=Die derzeit verfügbaren Belege lassen darauf schließen, dass die mittleren Temperaturen der Nordhemisphäre während der Mittelalterliche Warmzeit (950&thinsp;–&thinsp;1100 n.&thinsp;Chr.), im Vergleich der letzten 2000 Jahre, tatsächlich warm waren. Erst recht gilt dies im Vergleich zu den weniger lückenhaften, aber nach wie vor nur begrenzt vorhandenen Zeugnissen für weitverbreitete durchschnittlich kalte Bedingungen im 17. Jahrhundert (…). Trotzdem sind die Nachweise nicht ausreichend, um die Schlussfolgerung zu stützen, dass die hemisphärischen Durchschnittstemperaturen zu irgendeiner Zeit des Mittelalters so warm waren oder das Ausmaß warmer Regionen so groß war, wie dies im gesamten 20. Jahrhundert der Fall gewesen ist (…).|Quelle=''Fourth Assessment Report, Chapter 6: Palaeoclimate''|ref=<ref>Eystein Jansen, Jonathan Overpeck ''et al.'' (Working Group I), S.&thinsp;469 (siehe 3.)[http://www.ipcc.ch/pdf/assessment-report/ar4/wg1/ar4-wg1-chapter6.pdf Online, PDF]</ref>}}
 
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